Gästebett: Provisorium oder Dauerzustand?

Manchmal kommt alles anders als geplant. Das Leben kann nun mal nicht immer nach unseren Regeln gelebt werden, das Schicksal hat seine eigenen Spielregeln. Davon kann jeder ein Lied singen, der sich schon einmal von seinem Lebenspartner getrennt hat und möglichst schnell eine neue Bleibe suchen musste. Ist die neue Unterkunft dann gefunden, muss eine entsprechende Möblierung her. Das geht ins Geld und gerade das kann in einer solchen Situation knapp werden. Da heißt es Sparen und Improvisieren. Ein Gästebett erfüllt beide Vorgaben. So einfach kann es sein, ein Schlafzimmer einzurichten. Ein paar Regale an die Wand, ein Kleiderständer und ein Gästebett, fertig ist das Provisorium, mit dem es sich einige Monate auf jeden Fall aushalten lässt. Das gesparte Geld kann in andere notwendige Investition gesteckt werden, wie beispielsweise eine Waschmaschine oder ein Sofa oder auch schlicht und einfach Hausrat. Der Vorteil von dieser Art von Möblierung liegt auch in ihrer Flexibilität. Denn eine Wohnung, die unter solchen Umständen gemietet worden ist, bleibt selten ein Domizil auf Dauer. Sobald sich die Lage und die Nerven beruhigt haben, suchen sich die meisten Betroffenen eine Wohnung, in der sie sich längerfristig einrichten können. Bei einem aufblasbaren Gästebett ist die Luft so schnell ausgelassen, wie es aufgepumpt wurde und die meisten Modelle können zusammengerollt in einer Tragetasche transportiert werden. Sollte das gute Stück auch in der neuen Wohnung noch eine Zeit eine Rolle spielen, ist es schnell wieder aufgestellt. Andernfalls kann es in der Tragetasche bleiben und auf seinen Einsatz für liebe Gäste warten.


 
 
 

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