Das Handy als Statussymbol
Wie in den Jahren ab etwa 1990 handliche Mobiltelefone auf den Markt kamen, die auch in einer Hosen- oder Jackentasche transportiert und fast überall hin mitgenommen werden konnten, wurden diese bald in gewissem Maß zu gesellschaftlichen Statussymbolen. Der Grund lag sowohl im hohen Kaufpreis, obwohl diese frühen Handys außer Telefonieren oft keine besonderen Funktionen hatten, als auch in den hohen Grund- und Gesprächsgebühren. Stark beworbene Tarife, die die breite Masse ansprachen, gab es noch nicht, jede Minute musste vergleichsweise teuer bezahlt werden.
Wenige Jahre vor 2000 gab es jedoch schon ein breites Angebot an leistbaren Geräten, auch waren die Tarife günstiger geworden und die Handy-Wertkarten waren auf den Markt gekommen. Mobiles Telefonieren war somit von einer Besonderheit zum Alltäglichen geworden, so wie zum Beispiel auch einst der Besitz eines Fernsehgerätes oder eines Internet-Zugangs ein Luxus war.
Dennoch gibt es bis heute immer wieder Handy-Modelle, die sich sowohl durch eine besondere Ausstattung als auch durch eine besonders elegante Bauweise vom Rest unterscheiden. Es ist also nach wir vor möglich, bestimmte Modelle als Statussymbol zu nutzen und damit etwa in Lokalen oder bei geschäftlichen Besprechungen besonders aufzufallen. Obwohl sich diesbezüglich speziell die iPhone-Serie von Apple einen Namen gemacht hat, so bieten auch einige andere namhafte Hersteller Handy-Modelle der gehobenen Kategorie und mit besonderem Design an.
Als mögliches Statussymbol besonders hervor stechen dabei Handys, bei welchen zum Beispiel Diamanten oder andere besonders edle Materialien verarbeitet wurden. Diese Geräte sind auch nur teilweise über die üblichen Vertriebswege erhältlich, und üblicherweise nur auf Bestellung lieferbar.
Kl.-M. Meyer
