Das ganze Leben ist ein Quiz
Vor dem Medizin Studium hat der Herrgott noch so einige Prüfungen gestellt. Da beginnt es zum Beispiel mit dem Abitur. Ohne die nötige Hochschulreife geht an den Universitäten gar nichts. Manche Studiengänge haben auch einen Numerus Clausus festgelegt. Das heißt, dass man mindestens einen bestimmten Notenschnitt braucht, um… zugelassen zu werden. Besser ist es natürlich wenn man sogar unter dem Numerus Clausus liegt, das kommt sogar häufig vor. Denn die Schüler wissen meist ganz genau, was sie einmal studieren möchten und arbeiten ganz gezielt darauf hin. Als nächste Prüfung kommt dann ein Eignungstest. Vor allem in manchen Bundesländern und in Österreich und der Schweiz. Hier wird mit einem ausgeklügelten Test geprüft, wer überhaupt geeignet ist, die Humanmedizin zu studieren. Der Test macht vor allem in Bundesländern Sinn, in denen es wesentlich mehr Studienanwärter als Plätze gibt. Der Test ist quasi die natürliche Auslese. Nur die Besten werden aufgenommen. Was zur Folge hat, dass auch sehr gute Doktoren aus dem Studiengang hervorkommen. In Österreich ist dieser Test genauso wie in der Schweiz Pflicht. Die Spreu wird hier prinzipiell vom Weizen getrennt. In Deutschland wird dieser Test auch „Test für medizinische Studiengänge“ genannt, oder einfach nur TMS. Österreich und Schweiz haben den Test „EMS“ genannt. Das steht für „Eignungstest medizinische Studiengänge“. Letztendlich sind die beiden Tests das gleiche. Mehrere tausend Studienanwärter haben die Tests durchlaufen und sind sehr zufrieden damit. Denn so wissen die Studenten schon von Beginn an, auf was sie sich da einlassen. Also lieber den Test machen als nicht bestehen.
