Die Geschichte Harley-Davidson
Die einzigartige Geschichte des amerikanischen Motorrads beginnt mit der Gründung der Firma Harley-Davidson in Milwaukee, Wisconsin im Jahr 1903. Zu der Zeit wurde ein Einzylindermotor, ohne Getriebe oder Kupplung, auf einen Rahmen, ähnlich dem eines Fahrrads, montiert, wobei das Hinterrad über einen Riemen direkt angetrieben wurde. Eine Harley-Davidson zu fahren ist nicht nur einfach mit dem Begriff Motorrad-Fahren zu beschreiben, denn eine Harley-Davidson ist nicht nur einfach ein Motorrad, sondern Kult, ein Mythos, für viele sogar eine Lebenseinstellung oder Religion. Im Lauf der nun mehr als 100 Jahre alten Firmengeschichte wurden immer wieder neue Motoren entwickelt, vom F-Head und Flathead Motor über den Sportster-Motor bis hin zum Revolution Motor, um nur einige zum Teil mittlerweile legendäre Typen zu nennen. Eine Harley-Davidson galt von Anfang an und wird noch heute als ein überaus zuverlässiges Motorrad geschätzt.
Weltberühmt wurde Harley-Davidson durch den Film “Easy Rider”, der Ende der 60er Jahre in den Kinos lief und spätestens ab dem Zeitpunkt den noch heute anhaltenden Kult-Status begründete. Natürlich gab es während der Firmengeschichte nicht nur rosige Zeiten, in den 80er Jahren beispielsweise stand die Firma Harley-Davidson kurz vom dem Bankrott, zu der Zeit waren die Motorräder der japanischen Konkurrenz gefragter und der damalige Firmeninhaber, Richard Teerlink, konnte das Unternehmen nur durch einen Kredit retten. Zum Glück gehört das längst der Vergangenheit an und es werden wieder Gewinne erwirtschaftet. Harley-Davidson kann sich wieder auf das konzentrieren, was man am besten kann, nämlich das Konstruieren und Bauen von Motorrädern, die sich von der Massenproduktion Konkurrenz abheben.
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