Ein Haus fast geschenkt
Wer möchte das nicht: Etwas geschenkt nimmt man immer gerne. Nicht umsonst heißt ja auch ein Sprichwort: „Einem Geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul“. Wenn es sich dann noch um ein Haus handelt, dann würde man da schon gar nicht nein sagen. Ein Haus geschenkt? Wo gibt es denn sowas? Naja, die Überschrift sagt es schon, das Haus ist „fast“ geschenkt. Denn einen kleinen Obolus muss man doch entrichten und dann braucht man auch noch etwas Glück. Vermutlich wissen viele nicht, wovon hier die Rede ist. Dann will ich Sie mal nicht länger im Dunkeln stehen lassen: Es geht um eine Hausverlosung. Aber wer bitte verlost sein Haus? Das machen doch sehr viele. Wenn man weiß, wie es funktioniert, dann weiß man auch, warum es gemacht wird. Wenn jemand sein Haus verkaufen will, dann stellt man sich immer einen gewissen Preis dafür vor. Doch diesen Preis wird man in der Regel niemals bekommen, denn meistens ist der viel zu hoch. Bei der Hausverlosung aber legt der Verkäufer seinen Preis fest und zudem legt er einen Lospreis fest, für den Interessenten dann Lose erwerben können. Sind alles Lose verkauft, also so viele, bis der Hauspreis komplett ist, dann wird ausgelost. Diese Verlosungen finden großen Anklang, denn man hat eine relativ gute Chance, ein Haus für wenig Geld zu bekommen. Und man kann natürlich seine Chancen erhöhen, indem man mehrere Lose kauft. So hat jeder was davon: Der Verkäufer bekommt seinen Preis, der glückliche Gewinner das Haus und alle anderen hatten den Nervenkitzel.
